Arbeitsformen

 

Entsprechend den Altersstufen muss der Ablauf eines Anlasses gewählt werden

 

  • 5. – 9. Altersjahr
    Anlässe auf dieser Altersstufe sind ausschliesslich auf das aktive Erleben ausgerichtet. Minimale theoretische Grundlagen sind in spielerischen Tätigkeiten zu vermitteln.
    Beispiel: Blätterpilze – Röhrlinge (Porlinge): In weiche Plastilinoder Lehmrondellen radiale Rillen ritzen -> Lamellen, Blätterpilze
    Löchlein stechen -> Röhren, Röhrlinge
    Gefundene Pilze anschliessend mit diesen Mustern vergleichen.

    KindergärtnerInnen und LehrerInnen der Basisstufe kennen den Bereich der altersgerechten Spiel- und Lehrformen.
    Auf dieser Altersstufe ist eine intensive und aufmerksame Begleitung und Betreuung notwendig! Waldgänge müssen darum auf ein kleines Gebiet beschränkt sein. Die Teilnahme von Eltern ist eine grosse Hilfe.

 

  • 10. – 13. Altersjahr
    Erlebnisorientierte Exkursionen mit etwas tieferer Vorbereitung und mehr naturwissenschaftlichen Informationen.
    Zur Vorbereitung sind viele Unterlagen in Form von Arbeitsblättern und Vorlagen vorhanden, die aktiv und gestalterisch erarbeitet werden können. Exkursionen dürfen nun ein grösseres Waldgebiet umfassen, genügend Begleitpersonen sind eine Notwendigkeit.
    Auf Themen wie „Botanische Sonderstellung der Pilze“, „Aufgaben der Pilze“, „Nützlinge (Mykorrhiza) und Schädlinge“
    Solche Themen werden aber nur angesprochen, wenn vor Ort etwas aktiv entdeckt und untersucht werden kann!

 

  • 14. – 16. Altersjahr
    In der Vorbereitung einer Exkursion mit dieser Altersgruppe kann auf das Thema „Pilze“ aus den Lehrmitteln zu Biologie und Naturlehre zugegriffen werden. Damit sind vertiefte Informationen zum Pilzwachstum erschlossen wie: „Verbreitung durch Sporen“, „Ständerpilze / Schlauchpilze / Bauchpilze“, „ Myzelium / Rhizomorphen“
    Die vorbereitende Theorie soll aber nur ansprechen, was auch im Wald sichtbar und greifbar gemacht werden kann. Dabei stellt sich auch die Frage nach den technischen Hilfsmitteln wie Mikroskop und Medien-Präsentationen. Für weniger Theorieinteressierte müssen Alternativen bereitgehalten werden wie zum Beispiel: „Pilze in der Küche“, „Kochen auf dem Holzfeuer“, „Pilze konservieren“